Vollkorn-Focaccia mit Bärlauch, Radieschensalat und Büffelmozzarella

by Emilie
Vollkorn-Focaccia mit Bärlauch, Radieschensalat und Büffelmozzarella

Bevor die Bärlauchsaison ganz zu Ende geht, reiche ich auch noch schnell mein Rezept ein. Das Bärlauch-Focaccia ist eine Wucht, die ihr nicht verpassen solltet. ;)

Saison-Glück zum Jahresanfang

Rhabarber, Bärlauch und Spargel haben zwei Dinge gemeinsam: Sie versetzen mich einerseits in eine kindhafte Vorfreude und anderseits in Stress. Sobald ich mir ausgemalt habe, was ich mit den drei Hübschen alles anstellen möchte, verfalle ich schon wieder in Panik: Nur noch 4 Wochen bis Saisonende! Wie soll ich das alles schaffen?!

Die kurze Saisonzeit und die unwiderstehliche Köstlichkeit der ersten frischen Lebensmittel machen den Frühling so einzigartig.

Dann haben Rhabarber, Spargel und Bärlauch Saison

Den ersten Bärlauch kann man schon Anfang März an den Waldesrändern stehen sehen. Je nachdem, wie sonnig der Frühling startet, kann man die grünen Blätter bis Ende April oder noch im Mai ernten. Sobald die Blüten treiben, verlieren die Bärlauchblätter langsam ihr Aroma und werden faserig. Der Gesundheit schadet das nicht – nur feine Suppen (Rezept hier)  lassen sich dann nicht mehr so gut daraus kochen.

Wann die Saison für Rhabarber und Spargel startet, kann niemand so genau voraussagen. Jedes Jahr wachsen die Stangen unterschiedlich schnell – dieses Jahr sogar sehr schnell, sodass wir Spargel schon Ende März und Rhabarber seit dem 10. April kaufen konnten.
Rhabarber und Spargel werden beide am 24. Juni, dem Johannistag, zum letzten Mal geerntet. Danach sollen sich die Pflanzen erholen und bis zur nächsten Saisonzeit wieder bereit sein. Rhabarber, der später geerntet wird, enthält außerdem zu viel Oxalsäure.

Nicht verpassen! Frisches Bärlauch-Focaccia aus Vollkornmehl

Damit ihr also auch noch die Gelegenheit bekommt, den Bärlauch zu nutzen, der dieses Jahr in eurer Nähe wächst oder auf dem Markt auf euch wartet, zeige ich euch heute dieses leckere Vollkorn-Focaccia. Es schmeckt besonders in der Kombination mit Büffelmozzarella und den ersten Radieschen super gut, am besten noch frisch aus dem Ofen.

Wer wie ich nur einen kleinen Haushalt führt, kann die Hälfte des Brotes einfrieren – das Vollkorn-Focaccia backt wunderbar frisch wieder auf, wenn ihr es nochmal für wenige Minuten in den Ofen schiebt.

Von der Kuh oder vom Büffel – das macht beim Mozzarella den Unterschied

 Wer Mozzarella aus Kuhmilch kauft, hat’s nicht verstanden. ;P Sorry, dass ich das mal so hart sagen muss, aber es steht fest: Echter Mozzarella kann nur vom Büffel oder Rind stammen. Denn der traditionell verwendeten Büffelmilch fehlt ein Protein, sodass der Käse nicht schnittfest wird. Nur durch das fehlende kappa-Casein erhält Büffelmozzarella seine besondere Struktur.

Übrigens: Kuhmilch-Mozzarella ist bei uns deshalb so verbreitet, weil wir ihn in Deutschland herstellen dürfen. Klassischer Mozzarella di Bufala Campana hat einen Ursprungsschutz und stammt immer aus Süditalien.

Achtung: Immer wieder wird von tierschutzrechtlich bedenklichen Zuständen in Italien berichtet (z.B. hier). Achtet deswegen beim Kauf immer auf das Bio- oder Tierschutzsiegel.

 

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