DIY Tartelettes mit Dattelkaramell- und Schokopudding, Birne und Quitte

by Emilie
DIY Tartelettes mit Dattelkaramell- und Schokopudding, Birne und Quitte

Bei mir ist gerade Halbzeit angesagt. Die Hälfte meiner Prüfungszeit ist vorbei, es sind nur noch wenige Tage bis zu meinem Geburtstag und dann verabschiede ich mich auch schon auf eine große Reise. Aber keine Sorge: Davor melde ich mich nochmal bei euch und verrate euch, wohin es geht. ;)

Doch zu allererst möchte ich euch noch diese zauberhaften Tartelettes zeigen. Ich habe wiedermal mit einem etwas anderen Mehl experimentiert, so wie ich es hier und hier schon einmal gemacht habe. Es ist einfach spannend, neue Produkte kennenzulernen, vor allem, wenn sie so toll beworben werden… Oder nicht?

Braunhirse – glutenfrei, mineralstoffreich, aber keinesfalls ein Allheilmittel

Braunhirse gehört, genau wie Teff, zu den Hirsesorten. Sie ist eines der mineralstoffreichsten Getreidesorten, glutenfrei und im Bioladen zu erwerben.

Sie wird nicht geschält verarbeitet, sodass das Mehl immer ein Vollkornmehl ist. Das führt zu dem hohen Gehalt an Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen, der laut Werbeversprechen bei diversen Leiden helfen und – natürlich – Haut und Haar zum Strahlen bringen soll.

Doch Achtung: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Klar, Braunhirsemehl ist ein tolles Produkt, aber auch noch lange kein Allheilmittel, das wir unbedingt essen müssen.

  • Mineralstoffe und Vitamine stecken nicht nur in Braunhirse. Vergleichbare Getreidearten haben ähnlich hohe B-Vitamingehalte und ähnliche gesundheitsfördernde Wirkungen. Diverse Gemüsesorten enthalten sogar mehr Vitamine und Mineralstoffe. Wir müssen also Braunhirse nicht essen, um bestimmte Nährstoffe aufzunehmen – denn die bekommen wir auch woanders her.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe müssen nicht unbedingt gut sein. Phytin- und Oxalsäure kommen vor allen in den Randschichten von Getreidesorten vor. Sie binden Mineralstoffe, sodass sie für unseren Körper nicht mehr zur Verfügung stehen. Phytinsäure kann allerdings durch z.B. Keimen oder Fermentieren (durch z.B. Ansäuern des Teiges) abgebaut werden.

Der Schlüssel zum Erfolg ist sowieso nie ein einzelnes Lebensmittel, sondern die Gesamtheit einer ausgewogenen Ernährungsweise. Das wollte ich an dieser Stelle nur nochmal betont haben, so von Streber zu Streber. ;)

DIY Tartelettes mit Puddingfüllung

Das besondere am folgenden Rezept ist, dass ihr die Tartelette-Schalen backen, die Füllung aber getrennt vorbereiten könnt. Die Tartelettes sind also individualisierbar. Ich nenne sie deswegen einfach mal DIY Tartelettes, weil ich schon immer mal ein DIY auf meinem Blog haben wollte. ;)

Falls ihr Gäste einladen und ihnen den ganzen DIY Spaß bieten wollt, schlage ich vor, die Tartelettes-Schalen vorzubacken, den Pudding in hübsche Schälchen zu füllen, diverse Obstsorten bereitzuhalten und jeden sein Törtchen selbst gestalten zu lassen.

Diese Idee könnt ihr natürlich auch für Nicht-Braunhirse-Tartelettes übernehmen und den Pudding könnt ihr auch mit tierischer Milch kochen.

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2 comments

Stephanie Reinicke February 7, 2017 - 18:24

Die sehen ja köstlich aus! Braunhirse habe ich noch nie verwendet, das kommt gleich mal auf meine “to-do” Liste!
Danke für den Tip!
lg
Stephanie

Reply
Emilie February 7, 2017 - 18:26

Braunhirsemehl hat eine leicht herbe, bittere Note, ist etwas sandig und sehr zart. Auf jeden Fall mal einen Versuch wert! :)
Viele Grüße,
Emilie

Reply

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