Pink Porridge mit Roter Bete und Vanille + Baut Rote Bete Blut auf?

by Emilie
Pink Porridge mit Roter Bete und Vanille + Baut Rote Bete Blut auf?

Mädels! Das ist EUER Porridge! Prinzessinnen-pink, soooo cremig und hilft euch bei eurer Eisenmangelblässe. Obwohl… Stimmt das eigentlich?

Pink Porridge mit Roter Beete und Vanille + Baut Rote Beete Blut auf? 

Rote Bete baut Blut auf. Diese Volksweisheit lässt sich gut merken – bei der dunkelroten Farbe der Knolle hat wohl schon jeder mal an Hollywood-Kunstblut gedacht (oder doch nur ich?).

Doch stimmt das eigentlich? Schützt uns die hübsche Knolle wirklich vor Blutarmut?

 

Was ist Blutarmut?

Blutarmut, also eine Anämie, kann entstehen, wenn uns Eisen, oder aber auch Folsäure oder Vitamin B12 fehlt.

Ein Eisenmangel ist bei uns in Deutschland die häufigste Ursache für eine Blutarmut, vor allem Frauen (auch ich) haben damit zu kämpfen.
Die Ursachen für einen Eisenmangel sind vielfältig – beim Arzt wird als allererstes nach starken Blutungen gefragt und ob man sich auch eisenreich ernährt. Es kann aber auch sein, dass der Dünndarm das Problem ist – wenn er Eisen schlecht aufnehmen kann, helfen nur hohe Dosen, um den Eisenspiegel relativ konstant zu halten.

Der Weg von einer Eisenarmut zu einer Blutarmut könnt ihr euch so vorstellen: Dem Körper fehlt Eisen für wichtige Stoffwechselprozesse, deswegen holt er sich den wichtigen Mineralstoff einfach aus unseren roten Blutkörperchen. Hier dient Eisen zum Sauerstofftransport und ist im Blutfarbstoff Hämoglobin verbaut. Wenn nicht mehr genügend Sauerstoff in unserem Körper transportiert werden kann, werden wir schneller müde, sind blass und fröstelig.

Baut Rote Beete Blut auf?

Rote Bete – die theoretisch gute Eisenquelle

 In roter Bete steckt etwa ein Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Für unseren Bedarf von 10 (für Männer) bis 15 (für Frauen) Milligramm am Tag müssten wir also eine große Portion Rote Bete essen, um an den Bedarfswert heranzukommen. Die nette Rechnung geht aber leider nicht ganz auf.

Unser Körper schafft es nicht, aus der Knolle das gesamte Eisen zu ziehen. Zu viele antinutritive Substanzen, also Stoffe, die die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen hemmen, halten das Eisen fest. Ein Beispiel für einen solchen Nährstoffdieb ist die Oxalsäure, die nicht nur in der roten Bete, sondern auch besonders viel im Rhabarber vorkommt.

Hinzu kommt, dass das pflanzliche Eisen ein klein wenig anders aufgebaut ist als das tierische. Dreiwertiges Eisen muss erst in unserem Körper zu zweiwertigem umgebaut werden, um uns von Nutzen zu sein.

 

Puuuh. Das sieht schlecht aus für die Rote Bete. Als Haupt-Eisenquelle ist sie eher nicht geeignet.

Pink Porridge mit Roter Beete und Vanille + Baut Rote Beete Blut auf?

Was die Rote Bete kann und hat: Folsäure 

Neben Eisen spielt aber auch Folsäure eine Rolle bei der Blutbildung. Es dauert allerdings eine ganze Weile, bis wir von einem Mangel zur Blutarmut gelangen, da unsere körpereigenen Speicher lange halten.

Wann immer eine Zelle aufgebaut werden soll, brauchen wir Folsäure. Deswegen brauchen Schwangere auch besonders viel davon: In der Schwangerschaft entstehen eine riesige Menge an Zellen im Bauch. ;)

Folsäure hilft genauer beim Aufbau von Nukleinsäurebasen, also wichtigen Bausteinen der DNA, die in jeder Zelle unseres Körpers vorkommt.
Wichtig zu wissen: Richtig wirken kann sie nur mit Vitamin C. 

In der roten Bete finden wir 80 Mikrogramm Folsäure pro 100 Gramm. Am Tag sollten Frauen mindestens 253 Mikrogramm zu sich nehmen, Männer sogar noch mehr. Eine ordentliche Portion Rote Bete kann uns also gut helfen, den Bedarf zu decken.

Pink Porridge mit Roter Bete und Vanille + Baut Rote Bete Blut auf?

Ganz alleine kann uns die Rote Bete also nicht vor einer Blutarmut schützen. Sie kann allerdings dabei helfen! Außerdem enthält sie neben Folsäure auch Vitamin C, K und einiges an Ballaststoffen. Genug Gründe, um sich kulinarisch mehr mit ihr zu beschäftigen!

Übrigens: Warum Rote Bete nach Erde schmeckt, lest ihr hier.

Pink Porridge mit Roter Bete und Vanille + Baut Rote Bete Blut auf?

 

Pink Porridge mit Roter Bete und Vanille

Pink Porridge mit Roter Bete und Vanille

Ingredients

  • 1/3 Tasse bzw 40g Haferflocken
  • 1/2 Banane
  • die doppelte Menge Wasser
  • ein großzügiger Schluck (etwa 50ml) Rote Bete Saft
  • 1/2 Vanilleschote, davon das Mark
    Toppings (optional, aber super lecker)
  • frische Rote Bete, in feine Streifen geschnitten
  • Joghurt
  • Bienenpollen
  • Kokosflocken
  • Beeren

Instructions

  1. Die Haferflocken und die geschnittene Banane mit dem Wasser in einen kleinenTopf geben. Das Mark der Vanillieschote dazugeben. Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze herunter stellen.
  2. Den Porridge köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Brei entstanden ist. Diesen mit dem Saft auffüllen.
  3. Noch einmal kurz auf dem Herd köcheln lassen, bis die Konsistenz erreicht ist, die ihr mögt. Ich mag meinen Porridge weicher, deshalb lasse ich ihn nicht mehr lang auf dem Herd.
  4. Den Haferbrei in eine Schüssel füllen und nach Belieben dekorieren.
https://emiliestreats.de/pink-porridge-mit-roter-beete-und-vanille-baut-rote-beete-blut-auf/

 

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2 comments

Krisi von Excusemebut... January 21, 2016 - 21:51

Wow das klingt ja super spannend…Ich muss zugeben darauf wäre ich nie gekommen, kenne die rote Beete bisher nur gekocht als Gemüsebeilage oder im Salat! Mit dem Rote Beetesaft kann ich es mir gut vorstellen, ich glaube die Stückchen traue ich mich nicht hinzuzufügen,hihi;)
Liebe Grüsse,
Krisi

Reply
Emilie January 22, 2016 - 08:29

Haha, ich dachte auch erst, dass die rote Beete Stücken zu viel wären – und letztendlich habe ich die ganze Knolle aufgeknabbert! Sie schmecken roh wirklich sehr lecker, leicht süßlich. Probier’s mal aus!
Alles Liebe, Emilie :)

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