Mohn-Porridge mit gebratenen Apfelscheiben

by Emilie
Mohn-Porridge

Was diese Fotos verbildlichen sollen: Euch, wie ihr an einem kalten, aber sonnigen Tag einen wohlig-warmen, cremigen Porridge esst, der genauso besonders und wunderschön ist, wie ihr es seid. Die Interpretation gefällt euch? Dann kommt doch mit ins Warme… :)

Über Glücksgefühle und die besten Freunde

In meinem Leben passiert gerade einiges. Für mich ist das neue Jahr somit auch ein neuer Lebensabschnitt. Wie geht es euch in diesem kalten Januar? Läuft alles seinen „geregelten“ Gang oder habt ihr eure Leben mal zur Abwechslung auf Reset gesetzt? In meinem Yoga-Kurs wird im Moment oft von Detox geredet – Macht ihr das? Braucht ihr das?

Mich machen im Moment vor allem sonnige Tage sehr glücklich, an denen ich noch mehr Zeit an der frischen Luft verbringen kann. Tief Ein- und Ausatmen ist meine Version von Detox.

Auch meine Freunde sind ganz großer Glücksbringer. Sie sind mir in letzter Zeit wieder näher denn je und so so wichtig. <3

Übrigens: Einer dieser Herzensmenschen hat mir auch mal Mohn in meinen Porridge gemacht. Und Apfelscheiben in der Pfanne angebraten. Und so mache ich das nun auch, vor allem dann, wenn meine Freunde gerade geographisch gesehen weit entfernt sind.

Macht Mohn dumm? 

Dumm macht Mohn nur dann, wenn man ihn und sein nussiges Aroma verschmäht. Mohn nicht zu mögen, das ist nämlich wirklich ****… Nein, natürlich ist das auch vollkommen okay! Nur immer mal probieren solltet ihr ihn, denn Geschmäcker ändern sich über die Jahre und so finden auch Verleumder in späten Jahren noch ihr Glück zur Mohnliebe. ;)

Ernährungsphysiologisch gesehen ist an Mohn in angemessen Mengen nichts auszusetzen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt 50 g Mohnsamen am Tag, um auf der sicheren Seite zu sein und nicht doch in einen kleinen Mohnrausch zu geraten. Die Stoffe, die den auslösen könnten, heißen Alkaloide (dazu gehört auch Morphin) und befinden sich v. a. in den Mohnschalen, die bei handelsüblichem Mohn aber entfernt werden. Die Samen an sich enthalten Alkaloide nur noch in Spuren, v. a., wenn bei der Herstellung nicht auf ordentliches Waschen geachtet wurde.

Mein Tipp: Wascht euren Mohn vor dem Verzehr ordentlich ab, dann seid ihr auf der sicheren Seite!

Übrigens: Es gibt eine Mohnsorte, die sehr wohl höhere Gehalte an Opiaten enthält. Sie heißt passenderweise Schlafmohn, ist in Österreich erlaubt, hier in Deutschland hingegen nicht.

Positiv zu bewerten ist der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren in den Mohnsamen. Und natürlich: Der Geschmack!

Das könnte dir auch gefallen:

4 comments

Krisi von Excusemebut... January 20, 2018 - 11:53

Mhh wie lecker und genau mein Geschmack, ich liebe Mohn. Ich gebe ihn auch ab und zu in mein Porridge, jetzt werde ich noch die gebratenen Apfelscheiben probieren, klingt vielversprechend=)
Liebe Grüsse,
Krisi

Reply
Mohn-Porridge mit gebratenen Birnen und Mohnöl: zuckerfrei lecker. - schönes + leben. February 10, 2019 - 17:59

[…] die Früchte schmecken so viel intensiver, finde ich. Funktioniert auch mit Äpfeln siehe hier. Von Emilie hab ich auch die Idee, Mohn-Porridge überhaupt zu […]

Reply
Fenja June 26, 2020 - 08:35

Super lecker, das Porride. Habe es noch ein bisschen mit zusätzlichen Flohsamenschalen und einer Nektarine angepasst. Das Rezept wird auf jeden Fall noch einmal gemacht!

Reply
Emilie June 26, 2020 - 09:17

Das freut mich, Danke dir Fenja!

Reply

Leave a Comment

Hier gibt es Cookies! Ist das okay für dich? Das ist okay. Ich geh mal wieder.

Datenschutz und Cookies