Grüner Winter-Smoothie & Warum ihr mit Sport besser lernen könnt

by Emilie
Grüner Winter-Smoothie

Ich schreibe zurzeit an meiner Bachelorarbeit und habe für mich eine gewisse Tagesroutine erarbeitet. Nach dem Aufstehen geht es für mich (fast) immer, je nach Wetterlage, an die frische Luft oder auf die Yogamatte. Bewegung macht mich produktiv. Ich habe gemerkt, dass ich ohne meine ersten 30-Minuten Aufwachpower sehr viel schwerer in die Gänge komme. Und so kommt es, dass ich auch zweimal frühstücke: Einmal klein mit einem Smoothie. Und wenn dann der Hunger einsetzt, zieht oft ein wärmender Porridge nach.

Meinen aktuellen Lieblings-Smoothie habe ich euch heute mitgebracht. Ans Herz legen möchte ich auch aber auch meine drei Mango-Variationen, die auch alle mit TK-Früchten im Winter super lecker sind. Unter diesem Link findet ihr auch einen Tipp von mir, wie sich Smoothies am besten als sättigende Zwischenmahlzeit essen bzw. löffeln lassen.

 

Das sagt die Wissenschaft: Macht Bewegung produktiv?

 Da für mich der Effekt einer 30-minütigen Power-Routine so beeindruckend war, habe ich mich im Netz mal schlau gemacht, was denn die Wissenschaft dazu sagt. Hat Bewegung wirklich die Macht, unser Hirn zu mehr Leistung anzuspornen?

Die Antwort lautet glücklicherweise: Ja! In z. B. dieser Studie  lest ihr im Detail, in welchen Bereichen körperliche Aktivität die Hirnleistung steigern kann. Viele Daten beziehen sich zwar auf Langzeit-Studien, doch auch durch schnelle Hormon-Effekte und die Anregung des Kreislaufes wird das Gehirn durch Sport kurzzeitig stimuliert. Was jedoch genau die Gründe dafür sind, dass immer mehr Studien zeigen, wie gut Sport dem Gehirn tut, ist noch immer nicht eindeutig erforscht. An folgende Theorien haben Wissenschaftler schon gedacht:

 

  • Erhöhte Insulinsensitivität:

    Insulin pumpt, ganz grob gesagt, Zucker aus unserem Blut in unsere Zellen hinein. Beim Sport geschieht genau das und regelmäßiger Sport bewirkt, dass unser Körper schneller auf Insulin im Blut reagiert. Das wirkt sich nicht nur positiv auf unseren Blutzuckerspiegel aus, sondern bringt auch mehr Treibstoff in unser Hirn!

  • Aufrechterhaltung des Dopaminspiegels:

    Dopamin wird für die Konzentration im präfrontalen Kortex gebraucht. Durch mehr Bewegung wird das Hormon langsamer abgebaut und unsere Aufmerksamkeit bleibt stabil.

  • Vergrößerung der Plastizität des Gehirns:

    Unser Gehirn entwickelt sich ständig weiter, wächst und schrumpft. Um neue Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen bilden zu können, braucht es bestimmte Botenstoffe (Neurotrophine), die beim Sport vermehrt ausgeschüttet werden. So wird unser Hirn dazu angeregt, sich weiterzuentwickeln.

  • Stressreduzierung:

    Wer viel Stress hat, lernt nachweislich schlechter. Das liegt daran, dass das Stresshormon Cortisol die Verstärkung von Nervenzell-Verbindungen hemmt. Wer zunächst den Kopf durch Sport frei bekommt, lernt besser.

  • Ausschüttung Wachstumsfaktoren

    Damit durch den Sport Muskeln wachsen können, werden in unserem Körper Wachstumsfaktoren ausgeschüttet. Diese wirken jedoch nicht nur auf unsere Muskeln, sondern können auch Nervenzellen zum Wachsen anregen.

 

 

Runner’s High: Sport macht euphorisch

Dieses Phänomen finde ich besonders spannend! Ich selbst habe es bisher nur einmal erlebt: Das Hochgefühl, das nach einer Weile beim Laufen, Radfahren oder anderen v. a. Ausdauersportarten auftritt. Wer von euch kennt’s? Verantwortlich für das Gefühl, noch ewig so weiter machen zu können, sind körpereigene Cannabinoide, die sonst hauptsächlich in Hanf stecken. Ihr könnt euch mit Sport also tatsächlich in ein klassisches High versetzen – und im krassesten Fall davon auch abhängig werden!

Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr ein positives Gefühl durch Sport unterschreiben oder macht es euch einfach so gar keinen Spaß? Tatsächlich wird in vielen Studien immer wieder betont, dass die Effekte meist nur auftreten, wenn die Probanden eine Sportart ausführten, die ihnen wirklich gefiel. Habt ihr euren Traumsport bereits gefunden?

Grüner Winter-Smoothie

Grüner Winter-Smoothie

Ingredients

  • 1 handvoll Grünkohl, Spinat (Achtung: alter Spinat besitzt viel Oxalsäure) oder Feldsalat
  • 1 Birne
  • optional: 1/2 Banane
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • optional: etwas Ingwer

Instructions

  1. Alle Zutaten in einem Standmixer fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Wasser dazugeben. Den Smoothie am besten in eine Schüssel füllen, mit Nüssen o. ä. bestreuen und löffeln - so erkennt euer Körper besser, dass ihr etwas "esst" und lässt euch besser satt werden. :)
https://emiliestreats.de/gruner-winter-smoothie-sport/

 

 

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1 comment

Glotter-Bäckerin August 28, 2018 - 15:59

Runner’s High kenne ich wohl. Kommt selten und nur unabsichtlich, macht aber süchtig!

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