Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Streuseln on top

by Emilie
Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Streuseln on top

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbackenWarum ich euch zwei Mal Gebäck hintereinander zeige? Tja, das frage ich mich auch. Eigentlich war ja ein Sommerrezept mit Eis und Sonnenschein geplant. Doch stattdessen sehe ich aus dem Fenster und muss mir anschauen: Grau. Nieselregen. Menschen mit hochgezogenen Schultern und langen Hosen. Pfützen. Obwohl doch eigentlich Sonne sein sollte!

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbacken

An Tagen wie diesen bekomme ich meistens Kopfschmerzen. Leider bin ich ein sehr wetterabhängiger Mensch und wenn ich im August, in der vorlesungsfreien Zeit um 9 Uhr morgens aufwache und es ist noch halb dunkel, dann zieht sich mein Kopf automatisch zusammen. Ich grummle vor Enttäuschung, schließe das Worddokument mit dem Eis-Sommer-Happy-Mood-Text und schreibe das hier.

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbacken

Wenn ihr mich fragt, sind die einzigen Dinge, die man gegen Kopfschmerzen durch ein beleidigtes Unterbewusstsein tun kann, folgende:

  1. Sich bewusst machen, dass es trotzdem ein schöner Tag werden kann. Sich daran erinnern, warum man eigentlich erst um 9 aufstehen musste, obwohl es mitten in der Woche ist. Sich super gut fühlen, weil Urlaub ist. Wenn du gerade keinen Urlaub haben solltest: Rufe dir die anderen schönen Dinge deines Alltags in den Kopf. Und lache mit deinen Liebsten. :)
  2. Eine Runde Yoga machen. Wirklich, das hilft! Glättet die Stirn, bringt die Lebensgeister zurück und vertreibt Kopfschmerzen.
  3. Trotzdem rausgehen! Am besten setzt du dir demonstrativ eine Sonnenbrille auf, dann sieht die Welt gar nicht mehr so grau aus.
  4. Einen frischen Kräutertee aufbrühen. Warum denn nicht? Im August wachsen Minze, Salbei und Lavendel gerade wie verrückt, eigentlich bietet sich der Sommer zum Teetrinken geradezu an!
  5. Backen! Kommen wir zum Kern dieses Posts. Soulfoodgebäck. Das tut jetzt gut. Die Sonne hat sich für die nächsten Tage eben auch mal in den Urlaub verabschiedet. Na und?! Macht nichts, dann warten wir mit dem Eis eben noch ein bisschen. Stattdessen hauen wir kleine Sommersonnenfrüchte in fluffig weichen Muffinteig. Streusel gibt’s on top, die machen sowieso alles besser. Das weiß ich noch aus Kindertagen… :)

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbacken

Anmerkungen zum Rezept

Die Idee für streuslig-fruchtige Muffins habe ich von Christina vom Blog Feines Gemüse, die wiederum ein Rezept von Healthy Delicious vorgestellt hat. Ihr seht, ich erfinde das Rad hier auch nicht neu, gebe den Muffins aber noch einen kleinen gesunden Twist.

Wer sich an Kokosmehl noch nicht ran traut oder findet, dass das einfach zu teuer ist (verstehe ich!), dem empfehle ich, die oben erwähnten Ursprungsrezepte auszuprobieren. Wer sich als Vorzeige-Foodie schon an einer Packung Kokosmehl erfreut, muss unbedingt mein Rezept ausprobieren!

Ich verwende zum Backen zur Zeit am liebsten kleine Zuckeraprikosen. An sich finde ich die viel zu süß, aber beim Backen nutze ich gerade diese hochgezüchtete Süße aus, um im Rezept den Zucker zu reduzieren. Ihr könnt aber natürlich einfach die Sorte Aprikosen/Pfirsiche verwenden, die euch am meisten zusagt.

Die Muffins halten sich für mindestens fünf Tage im Kühlschrank und lassen sich auch wunderbar einfrieren und wieder auftauen.

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbacken

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Streuseln on top

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Streuseln on top

Ingredients

  • 450g Aprikosen (bei mir: kleine Zuckeraprikosen)
  • 250g helles Dinkelmehl
  • 100g Kokosmehl
  • 75g (fein gemahlener brauner- /Kokos-) Zucker
  • 1 TL Zimt
  • ein Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 200g saure Sahne oder griechischer Joghurt
  • 75g Butter/Kokosöl, geschmolzen und abgekühlt
  • 2 kleine Eier
  • 100ml Milch eurer Wahl
  • für die Streusel:
  • 2 EL Grieß
  • 2 EL (Vollkorn-)Mehl
  • 3 EL Haferflocken
  • 2 EL gehackte Nüsse (meine Favoriten: Walnüsse oder Pekannüsse)
  • 1 EL brauner Zucker
  • 50g Butter

Instructions

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Aprikosen entkernen und in kleine Stücken schneiden.
  2. Die Aprikosen in einer hitzebeständigen Schale für etwa 20 Minuten rösten. Kurz auskühlen lassen.
  3. Eine Muffinform sehr gut einfetten und mit etwas Nussmehl oder Grieß bestreuen. Alternativ die Form mit Papierförmchen auslegen.
  4. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen.
  5. In einer separaten Schüssel den Zucker mit den Eiern verquirlen. Joghurt und Milch/Sahne hinzugeben und verrühren.
  6. Nun die trockenen Zutaten untermischen. Dazu reichen ein Holzlöffel und wenige, kräftige Bewegungen.
  7. Die Aprikosen untermengen.
  8. Nun den Teig in die vorbereitete Muffinform geben.
  9. Für die Streusel dir Butter in einem Topf schmelzen und die restlichen Zutaten direkt hinzugeben. Die Streusel auf den Muffins verteilen.
  10. Für 25 bis 30 Minuten im Ofen backen.
https://emiliestreats.de/aprikosenmuffins-mit-kokosmehl-und-streuseln-on-top/

 

Zum Pinnen:

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbacken

Aprikosenmuffins mit Kokosmehl und Grieß-Nuss-Streuseln #gesünderbacken

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2 comments

Jenni August 4, 2016 - 10:02

Liebe Emilie!
Da geht es also nicht nur mir so – ich sitze hier auch im Pulli und langen Hosen und schaue sehnsüchtig aus dem Fenster – nach dem ersten Sonnenstrahl Ausschau haltend. Hier regnet es seit Tagen ununterbrochen und es ist grau und kalt – Sommer sieht für mich definitiv anders aus!
Dafür werde ich gleich einmal deinen tollen Tipp beherzigen und mich in die Küche stellen und Soulfood backen. Da habe ich schon seit Tagen Lust zu (kein Wunder!). :)
Was ich dem Wetter aber Gutes abgewinnen kann: Ich komme im Moment viel zum Schreiben für den Blog, weil das ja doch zwangsläufig an den Schreibtisch fesselt. Oder auf die Couch – mit einem guten Buch. :)

Liebe Grüße
Jenni

Reply
Emilie August 4, 2016 - 10:04

Liebe Jenni,
wie gut, dass du dich dann trotzdem zu Produktivität aufraffen kannst! Mir geht es ganz oft so, dass ich dann so schlechte Laune bekomme (mein beleidigtes Unterbewusstsein, weißte? ;) ), dass ich erstmal zwei Stunden Yoga und Zeit für mich brauche, um irgendwie aus dem Tee zu kommen. :D Ich hoffe mal für uns, dass sich die Sonne bald wieder zeigt – ich geb’ die Hoffnung da nicht auf! :)
Ich schicke dir viel Wärme nach Berlin,
Emilie

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