Grünes Pesto-Zupfbrot & 5 Ideen für leckere Grillabende

by Emilie
Pesto-Zupfbrot (vegan)

Es ist Hochsommer, Urlaubszeit, die allermeisten Kinder und Studierenden haben Ferien – wenn jetzt nicht die Zeit ist, um laue Sommerabende zum Zusammen sitzen und Essen zu nutzen, wann dann? Wenn ihr – wie ich – genug habt von den immer gleichen Grill-Komponenten (Fleisch, Bier, Kräuterbaguette?!), dann lest jetzt weiter. Denn ich hätte da noch ein paar Ideen. :)


  1. Kreative Salate

Der Klassiker auf dem Grilltisch, damit sich alle noch etwas Gesundes auf den Teller tuen können und auch die Vegetarier satt werden. Für mich persönlich sind Salate bei Grillabenden wahre Lebensretter. Ich bringe immer einen Salat mit oder bereite einen vor, um meine gesunde Sättigungsgrundlage des Abends sicherzustellen. Denn sind wir mal ehrlich: Ballaststoffe und Vitamine fehlen bei der typischen Auswahl an Grill-Leckereien, zumindest im Zweifelsfall und Studierendenkreisen.

Mein Go-To, der wirklich allen schmeckt: Der mediterrane Hirsesalat. Alternativ geht auch immer was mit Kichererbsen (z.B. mit Feta, Gurke, Tomate, etwas Minze) oder Linse (hier und hier gibt es Rezepte oder ihr probiert mal, was ich neulich für mich entdeckt habe: Belugalinsen, Apfel, saure Gurken, Möhren, Frühlingszwiebel, Senfdressing). Tobt euch aus, schmeißt gut Gemüse dran, entscheidet euch für ein simples Essig-Öl-Dressing statt für Mayo und alles wird gut.

P.S.: Letzter Hinweis zum Thema ballaststoffreiche Salate: Kohlenhydratreiche Lebensmittel (Nudeln! Kartoffeln! Reis!) bilden beim Abkühlen resistente Stärke aus und werden dadurch ballaststoffreicher und kalorienärmer. Dazu ausgelassen habe ich mich im Detail hier, mehr zum Thema Ballaststoffe findet ihr hier.

 

  1. Grillgemüse

Auf die Idee seid ihr sicher auch schon selbst gekommen. Maiskolben, Zucchini und mit Käse gefüllte Pilze sieht man ja oft auf dem Grill, zumindest, wenn der Grillmeister (oder die Grillmeisterin) kein dogmatischer Karnivore ist.

Doch bei Zucchini muss die Kreativität nicht aufhören! Es eigenen sich erstaunlich viele Gemüsesorten für den Grill, ich gebe euch da nur mal eine kleine Auswahl: Fenchel, Paprika, rote Zwiebel, Aubergine, lange Bohnen … Was meiner Meinung allerdings gar nicht geht: Gegrillte Avocado. Einmal probiert, zutiefst bereut. Die macht sich als Guacamole defintiv besser!

 

  1. Cracker mit Hummus, Zaziki oder Guacamole

Was Kleines zum Wegsnacken mit ordentlich Vollkorn- oder Hülsenfruchtanteil, dazu ein aufregender Dip… Sign me up! Ein leckeres Rezept für Kichererbsen-Cracker findet ihr hier, ansonsten gibt es auch tonnenweise Saatencracker-Rezepte im Internet. Wer nicht die Geduld zum Selbermachen hat (kann ich voll Verstehen!) findet auch gute Alternativen im Bio-Laden, wo es bald auch Tortilla-Chips aus Bohnen zu finden gibt (Woher ich das weiß? Deshalb!)

 

 

  1. Kräuterbutter selber machen – geht auch aus Gemüseblättern!

Kräuterbutter selbst zusammenzurühren ist kaum Aufwand und macht geschmacklich einen riesen Unterschied. Ihr müsst euch dabei an kein Rezept halten: Rein kann, was ihr gerade da habt. Ich drehe meist einfach eine Runde über meinen Balkon (bzw. drehe mich einmal im Kreis, denn der ist echt nicht groß…) und pflücke, was mir in die Hände fällt: Möhren- oder Radieschengrün, Kohlrabiblätter, Boretsch (schmeckt leicht nach Gurke, total gut!), Petersilie, Schnittlauch (muss eigentlich immer ran oder eben Lauchzwiebeln), sogar Minze geht in Maßen. Wer keinen Balkon hat, wirft einen Blick in den Kühlschrank und wird überrascht sein, wie viele grüne Gemüsereste sich in weicher, mit Meersalz verfeinerter Butter wohlfühlen.

 

 

  1. Pesto-Zupfbrot

Meine Kreation für das aktuelle Alverde-Magazin stellt Tiefkühl-Kräuterbaguette in den Schatten und schmeckt mindestens genauso würzig. Es muss nicht geschnitten werden, sondern lässt sich – wie der Name schon sagt – auseinander zupfen. Die Füllung könnt ihr auch variieren, bei Zucker&Jagdwurst habe ich z.B. auch eine Variante mit Ajvar gesehen.

In diesem Sinne: Cheers, auf viele tolle Grillabende!

 

Grünes Pesto-Zupfbrot & 5 Ideen für leckere Grillabende

Pesto-Zupfbrot (vegan)

Ingredients

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Dinkelmehl Type 63
  • 1 TL Salz
  • 150 ml Mandeldrink Natur (oder Milch)
  • 150 ml Wasser
  • 1 Päckchen Backhefe
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 Glas Pesto nach Wahl
    optional:
  • Pinien- oder Sonnenblumenkerne, geröstet
  • frische Kräuter (z. B. Schnittlauch, Basilikum, Petersilie), gehackt
  • 150 g geriebener Hartkäse

Instructions

  1. Mehle mit Salz in eine Schüssel geben und mischen.
  2. Mandeldrink und Wasser etwas erwärmen, Hefe darin auflösen, Öl hinzugeben. Alles mischen und fünf Minuten lang kneten.
  3. Zum Gehen für eine halbe Stunde an einen warmen Ort stellen.
  4. Den Ofen auf etwa 180 Grad stellen, eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig zu einem großen Quadrat ausrollen, etwa einen halben Zentimeter dick. Mit Pesto bestreichen, mit Kernen und Kräutern bestreuen.
  5. Aus dem Quadrat zwölf kleine Rechtecke schneiden und nach Wunsch mit Käse bestreuen. Die Rechtecke übereinander stapeln. Den Stapel gesamt oder in Teilen in die Kastenform setzen. Etwa 45 Minuten backen.
http://emiliestreats.de/grunes-pesto-zupfbrot-5-ideen-fur-leckere-grillabende/

 

 

 

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