Bohnen-Salat mit Pfirsich, gerösteten Haselnüssen und Tahini-Dressing

by Emilie
Bohnen-Nektarinen-Salat

Auch wenn Fans & Follower auf ein bestimmtes Kuchenrezept warten, gibt es heute zunächst mal Salat. „Erstmal was Rischtiges!!“, wie meine Familie sagen würde. ;)

Bohnen haben Saison, Bohnen sind super lecker. Mein Papa baut jedes Jahr Bohnen im Garten an und ich könnte ihn nicht mehr dafür loben. (Könnte ich wirklich nicht. Ich lobe ihn tatsächlich bei jedem Besuch im Sommer dafür…) Zusammen mit Pfirsichen (oder Nektarinen) ergibt sich eine unerwartete neue Geschmacksvielfalt auf dem Teller, die mit der Tiefe der gerösteten Haselnüsse und der leichten Bitternote durch das Tahini-Dressing nicht zu süß-fruchtig wird. Ich bin ziemlich überzeugt von der Komposition, aber mich überzeugt Obst im Salat sowieso. Auf meinem Blog gab es bereits diese Gemüse-Obst-Kombis:

Bohne ist nicht gleich Bohne: Welche Hülsenfrüchte können wir roh verzehren?

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort Bohnen lest oder hört? Direkt an die frischen grünen Bohnen oder an rote Kidneybohnen, Sojabohnen, Dicke Bohnen? Hülsenfrüchte gibt es in einer schieren Unzahl. Genauso viele Möglichkeiten gibt es, sie grob in Kategorien einzuteilen. Eine davon ist: frisch verzehrbar oder nicht.

Die klassischen Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen bleiben lange am Strauch, bis sie sehr reif sind. Dann erst werden sie geerntet, aus ihren Schoten gepult, getrocknet und später wieder aufgekocht.

Sogenannte Frisch-Hülsenfrüchte wie Zuckererbsen, grüne Sojabohnen und Co. können wir auch roh essen. Sie werden unreif und grün geerntet und teilweise mitsamt den Schoten gegessen. Die klassische Gartenbohne gehört zu genau dieser Art von Hülsenfrüchten und hat jetzt gerade Saison.

Sind rohe Bohnen giftig?

Alle Hülsenfrüchte enthalten eine ganze Reihe von sogenannten antinutritiven Nährstoffen, die unserer Ernährung wortwörtlich etwas wegnehmen. Sie binden z. B. Mineralstoffe in unserem Darm oder bewirken, dass Eiweiße zusammen verklumpen. Die allermeisten dieser Stoffe können wir mit Einweichen und Erhitzen entfernen, auch Keimen reduziert deren Gehalt.

In rohen Bohnen besonders relevant ist ein Lektin namens Phasin. Diese Verbindung wirkt hämagglutinierend, bewirkt also, dass rote Blutkörpchen aneinander haften bleiben. Das kann bei großen Mengen ernsthafte Folgen haben und sich bei kleineren Mengen in Übelkeit, Erbrechen, und Durchfall bemerkbar machen.

Es ist also immer empfehlenswert, Grüne Bohnen für fünf bis zehn Minuten vorzukochen. Zwar gehen die Phasingehalte erst ab 15-20 Minuten Kochzeit wirklich gegen Null, doch in ordentlich knackig-gekochten Bohnen sind diese auch schon so gering, dass sich ein erwachsener Mensch keine Sorgen mehr machen muss. Alternativ könnt ihr auf das Vorkochen verzichten und direkt zur Pfanne greifen. Dort müssen die Bohnen dann 15 Minuten mit Fett heiß angebraten werden. Diese Methode verwende ich auch in dem folgenden Rezept für meinen Bohnen-Salat:

Bohnen-Salat mit Pfirsich, gerösteten Haselnüssen und Tahini-Dressing

Bohnen-Salat mit Pfirsich, gerösteten Haselnüssen und Tahini-Dressing

Ingredients

  • 400 g Grüne Bohnen
  • 3 Blattpfirsiche
  • 1/2 handvoll Petersilie
  • geröstete Haselnüsse ("Rezept" gibt es hier)
  • Sumac nach Belieben
    für das Dressing
  • 1 1/2 EL Tahini
  • 1 EL Sojasauce
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Reissirup
  • 1 EL Olivenöl

Instructions

  1. Die Bohnen mit reichlich Olivenöl für 10 bis 15 Minuten scharf anbraten. In der Zwischenzeit die Petersilie hacken und die Pfirsiche in Spalten oder Stücken schneiden.
  2. Für das Dressing alle Zutaten cremig rühren. Eventuell mit etwas mehr Olivenöl nachhelfen, wenn ihr das Dressing flüssiger mögt.
  3. Alles zu einem cremigen Salat zusammenwerfen und mit Sumac abschmecken.
http://emiliestreats.de/bohnen-salat-mit-pfirsich-mit-haselnussen-tahini-dressing/

 

 

 

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1 comment

9x9x9 Inspiration für feierliche Weihnachtsmenüs | livera December 9, 2018 - 00:39

[…] 4 Bohnensalat mit Pfirsich, gerösteten Haselnüssen und Tahini-Dressing, auch von Emilie […]

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