5 ungewöhnliche Tipps für deine Indienreise

by Emilie
5 ungewöhnliche Tipps für deine Indienreise

Dass ihr in Indien die Getränke ohne Eis bestellen, Schultern und Knie bedeckt halten und gut geimpft durchs Land reisen solltet, steht in jedem gutem Reiseführer. Doch wusstet ihr, dass ihr Indien sehr wohl Plastikflaschen vermeiden und die fortschreitende IT-Technik nutzen könnt? Hier kommen 5 Tipps, die ihr so vielleicht noch nicht gehört habt.

  1. Couchsurfen

Ganz klar mein Tipp Nummer 1! Ohne die liebevollen Gesten, interessanten Gespräche und das Eintauchen in den indischen Alltag hätten wir Indien nie auch nur im Ansatz verstanden. Nach einer Woche Reizüberflutung, mühsamen Fortbewegungen und Magenproblemen haben wir uns Dank der wunderbaren Menschen in Hyderabad das erste Mal richtig willkommen gefühlt. Die tollsten Restaurants, die schönsten Erlebnisse und die tiefste innere Ruhe haben wir Dank Couchsurfing erlebt.

Wer sich an Couchsurfing nicht rantraut, kann in Hilfsprojekten mitarbeiten oder einfach im Zug mit den Menschen reden. Denn ohne den Kontakt zu Einheimischen ist es fast unmöglich, ein Land richtig zu entdecken.

  1. Uber

Kein Bock auf nervtötendes Verhandeln mit halsabschneiderischen Rikscha-Fahrern? Einfach mal Lust auf ein geschlossenes Auto mit Klimaanlage? Dann versuch’s doch mal mit Uber!

Wenn du dir, wie überall nicht ohne Grund empfohlen, sofort am Anfang eine indische SIM-Karte besorgst, hast du mobiles Internet und somit den Zugang zur Uber-App. Mit dieser kannst du dir in allen großen Städten ein Auto in deiner Nähe rufen, dein Ziel angeben und dich entspannt hin fahren lassen. Und billig ist es auch noch!

  1. Wasserfilter

Indiens Leitungswasser ist nicht trinkbar. Wem es zuwider ist, an die 5 Plastikflaschen am Tag zu kaufen, wegzuschmeißen und dann mit schlechtem Gewissen an Bergen von abgebranntem Plastikmüll vorbeizulaufen, kann sein Wasser filtern. Ein guter Wasserfilter ist zu 100% sicher und spart eine Menge Plastik. Wir hatten diesen hier dabei und wollten ihn nicht missen!

  1. Kohletabletten, indischer Zwieback und Banane

Das unschlagbare Trio bei Magen-Darm-Problemen! Kohletabletten binden Giftstoffe in unserem Körper, Zwieback und Banane(nlassi) sind leicht verdaulich, probiotisch und stopfen schön. Auch toll: Äpfel und rohe Karotten gründlich kauen, das Pektin bindet ebenfalls Gifte.

Indischen Zwieback findet ihr in jeder guten Bäckerei und auch in vielen Supermärkten ist er erhältlich. Übersehen könnt ihr ihn nicht, er sieht unserem europäischen Pendant sehr ähnlich.

 

  1. Durchatmen und Pausen machen!

Eine Indienreise ist viel mehr Abenteuer als Urlaub. Manche Dinge sind schwer auszuhalten, anstrengend und zermürbend. Das Reisen an sich dauert sehr lange – Indien ist groß und die Bürokratie langsam. Aufgrund der extremen Erlebnisse ist es eine gute Idee, immer mal wieder eine Pause einzulegen und runterzukommen. Nehmt euch nicht zu viel auf einmal vor, bleibt an schönen Orten einfach länger, ruht euch aus und vergesst nicht: Einfach mal durchatmen anstatt sich aufzuregen, macht vieles einfacher.

 

Kleine Reiseberichte zum Nachlesen findet ihr hier: Instagram
Fotos und Eindrücke findet ihr hier: Fotoalbum Indien

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Visum beantragen: Das musst du beachten

Bevor es für dich überhaupt nach Indien geht, gibt es allerdings einiges zu beachten und vorzubereiten. Was wir z.B. stark unterschätzt haben, war, wie lange wir für unsere vielen Impf-Sitzungen gebraucht haben. Aber auch das Visum solltet ihr rechtzeitig beantragen, um kurz vor der Reise nicht in Stress zu geraten.

Welches Visum brauche ich?

Je nachdem, ob du kürzer oder länger als 60 Tage in Indien bleiben möchtest, brauchst du ein E-Visum (bis zu 60 Tage Aufenthalt) oder ein Tourist-Visum (je nach Visumsart bis zu einem Jahr oder bis zu 5 Jahre Aufenthalt). Für uns hat das E-Visum gereicht, was sehr einfach online zu beantragen ist.

Wo kann ich ein Visum beantragen?

Dein Visum für Indien kannst du sowohl schriftlich oder auch online beantragen. Wir haben uns für letztere Variante entschieden. Im Netz findet ihr einige Anbieter, die euch den Antrag so leicht wie möglich machen wollen. Wenn du dir unsicher bist, ob eine Seite wirklich seriös ist, kannst du beim Auswärtigen Amt jederzeit nachfragen. Die offizielle Website der Einwanderungsbehörde in Indien ist übrigens diese hier: Indianvisaonline.

Was gibt es zu beachten?

Folgendes benötigt ihr für den Antrag:

  • Ein aktuelles Passfoto mit den Maßen 5×5 cm
  • Ein mind. noch 6 Monate lang gültiger Reisepass mit mind. zwei freie Seiten

Wie viel kostet ein Visum?

Ein E-Visum für Indien kostet knapp 100 Euro pro Person.

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1 comment

Jenni April 5, 2017 - 10:38

Liebe Emilie,

diese Tipps sind definitiv welche, auf die ich so ohne Weiteres nicht selbst gekommen wäre – bis auf die Sache mit dem Wasserfilter vermutlich. Ich liebäugele schon langer mit einem davon und werde mir, sobald die nächste Reise in Gefilde, in denen ich dem Leitungswasser nicht vertraue, ansteht, auf jeden Fall einen zulegen.

Dass ihr Couchsurfing gemacht habt, finde ich total klasse -ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob ich mich das getraut hätte. Aber spannend und näher an den Menschen und damit am Land selbst ist es sicherlich allemal. :)

Ich hoffe, ihr habt ganz viele tolle Eindrücke (so wirkt es auf jeden Fall auf den BIldern und in Instagram) mitgenommen!

Liebe Grüße
Jenni

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